Leichter lernen von Anfang an

Kooperationsprojekt mit den Kindergärten zur Förderung der basalen Kompetenzen
Kinder lernen von Beginn ihres Lebens an. Wenn sie eine frühzeitige und nachhaltige Begleitung erfahren, wird ihr Lernen gestärkt. Der Kindergartenarbeit kommt dabei eine wichtige Funktion zu.
Die Einrichtungen entwerfen Bildungskonzepte und bereiten die Kinder auf die Schule vor. Der Schulanfang stellt demnach keine „Stunde null“ dar.
Auf den bereits erworbenen Lernerfahrungen, die die Kinder im Elternhaus oder auch im Kindergarten gemacht haben, baut das schulische Lernen auf. Um erfolgreich in der Schule lernen zu können, benötigen die Kinder unterschiedliche (basale) Kompetenzen.
Mit den drei benachbarten Kindergärten erarbeiteten wir ein inhaltliches und organisatorisches Konzept. Die Förderung soll keine Verschulung des Kindergartens sein, sondern spielerisch und ganzheitlich erfolgen. Die Eltern werden an einem gemeinsamen Elternabend in der Schule über das Vorhaben informiert.
Unsere Überlegungen gehen dahin, die Kindergartenkinder (LA) 1x in der Woche (je nach Kindergarten) in die Schule zu holen um sie dort gemeinsam mit der Erzieherin spielerisch in den genannten Kompetenzbereichen zu fördern.
In den Wochen bis zu den Herbstferien geht der Lehrer in den Kindergarten und wird dort vor Ort fördern. So können die Kinder den Lehrer erst einmal kennen lernen und Vertrauen aufbauen. Nach den Herbstferien kommen die Kinder dann in die Schule.
Durch den regelmäßigen Besuch der Kinder in der Schule lernen sie diese als positive und schöne Institution kennen und der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fällt ihnen später leichter.